Auf der Zeppelinwiese fanden ab 1933 Veranstaltungen der Wehrmacht und des Reichsarbeitsdienstes sowie der Appell der politischen Leiter der NSDAP statt. In den Jahren 1935 bis 1937 wurde die Zeppelinwiese nach einem Entwurf von Albert Speer (1934) in ein Aufmarschgelände mit Tribünenanlagen umgestaltet, wobei die auf der nordöstlichen Seite des Feldes errichtete Zeppelinhaupttribüne als dominierende Kulisse entstand. Es ist das einzige fertiggestellte Bauwerk der geplanten Anlagen auf dem Reichsparteitagsgelände.

Die gesamte Anlage hatte die Ausmaße von 362×378 Metern, das eigentliche Zeppelinfeld maß 290×312 Meter. Die Innenfläche misst 312×285 Meter und ist damit größer als 12 Fussballfelder. Insgesamt bot das Areal Platz für bis zu 320.000 Menschen, davon 70.000 als Zuschauer auf den Tribünenanlagen. Die Tribünen wurden durch 34 Türme, auf denen Fahnenmaste und Flakscheinwerfer standen, gegliedert. Mit über 150 sehr starken Scheinwerfern, welche rund um die Anlage senkrecht in den Himmel strahlten, wurde der beeindruckende „Lichtdom“ erzeugt.

(Quelle: Wikipedia)

 

Koordinaten:   N49 25.891 E11 07.496

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