Das Ehrenmal Karlshagen, welches zur Erinnerung an die Opfer des Zweiten Weltkrieges aus den Orten Karlshagen und Trassenheide und an das Schicksal der Kriegsgefangenen, die in Trassenheide in den Gefangenenlagern Trassenheide I und Trassenheide II interniert waren, errichtet wurde, befindet sich kurz hinter dem Ortsausgang von Karlshagen Richtung Trassenheide auf der linken Seite der Straße.

Das Ehrenmal wurde von dem Maler Klaus Rößler gestaltet und wurde am 8. Mai 1970 als Mahn- und Gedenkstätte Peenemünde - Karlshagen eingeweiht. Das dreiteilige Mosaik stellt die Leiden, die Solidarität und den Widerstandskampf der Zwangsarbeiter in Peenemünde dar. Vor dem Ehrenmal befindet sich ein Aufmarschplatz und mehrere Fahnenmasten, an welchen die Fahnen der Länder aufgezogen wurden, aus denen die Zwangsarbeiter kamen.

Auf der Rechten Seite des Platzes ist eine Steintafel mit der Aufschrift „Den Opfern des 2. Weltkrieges aus Karlshagen und Trassenheide“ in den Boden eingelassen. Für die 56 Opfer, die in einem Massengrab bei Peenemünde gefunden wurden, befindet sich auf der linken Seite der Anlage eine von sieben Steinkreuzen umgebene Tafel mit der an ein Zitat Bertolt Brechts angelehnten Aufschrift „Also seid ihr verschwunden, aber nicht vergessen; niedergeknüppelt, aber nicht widerlegt; Zusammen mit allen unverbesserbar Weiterkämpfenden; Hier ruhen 56 Opfer des Faschismus“. Weiter Links vom Platz befindet sich der Kriegsopferfriedhof, auf welchem rund 2.000 Opfer beigesetzt wurden. (Quelle: Wikipedia)

Mehr Informationen gibt es z.B. unter diesem Link: Ehrenmal Karlshagen - Wikipedia

 

Koordinaten:   N54 06.274 E13 50.803

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